Die Verse Johannes 1,15-18 stehen als eine Art Zusammenfassung am Schluss des Logos-Hymnus. Wie durch ein überdimensionales Teleskop hat er uns einen Blick in die Tiefen der Ewigkeit gewährt und uns an Vorgängen teilhaben lassen, die sich im Inneren Gottes abspielen und sich nur annäherungsweise in Sprache fassen lassen. Die gewaltigen Ausmaße der göttlichen Vorgänge werden nun so auf uns bezogen, dass wir sie überhaupt aufnehmen können in unsere kleinen Existenzen. Denn der Blick in den Kosmos der Ewigkeit wird klein und menschlich. Er wird ein Mensch, setzt sich neben uns auf den Boden und erklärt uns, was das für uns bedeutet. Wir haben Gott niemals gesehen, aber der Sohn erklärt uns Gott und macht ihn anschaulich.

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