Das typische Bild von Macht in Menschenhand, das sich in unseren Köpfen abgespeichert hat, ist folgendes: Machthaber bemächtigen sich dessen, was sie zur eigenen Bereicherung wollen und verfallen einem Machtrausch. Ihr Machterhalt kann brutal werden. Dann entziehen sich die Machthaber der Kontrolle durch politische Einrichtungen, durch eine unabhängige Justiz und die Medien und entledigen sich unliebsamer Gegner. Mächtige können selbstgefällig werden bis zur Verblendung. In der real-apokalyptischen Übersteigerung verschmelzen Machtrausch und Selbstvergottungswahn.
Doch die Texte aus dem Buch Daniel zeigen eine Macht ganz anderer Art: eine Macht mit menschlichem Gesicht.

Zum Anhören:

Zum Nachlesen: