Predigt | NT16 2. Timotheus 3,16-17: „Der Ertrag, den das Wort Gottes in uns hervorbringt | Xpe02-P

Alle Schriften, welche „die Heilige Schrift“ ausmachen, sind von Gott mit schöpferischer Lebenskraft durchatmet. Darum kann die Schrift in uns das zuwege bringen, was uns selbst und anderen zugutekommt. Sie bringt einen Nutzen hervor. Sie legt die großen Zusammenhänge des Lebens und des Glaubens offen. Sie ruft zurück, wo sich Menschen in gefährliche Sackgasse verlaufen. Sie biegt das gerade, was in unserem Denken und Verhalten auf Dauer hinderlich wird. Sie schult uns in eine Lebensweise ein, die vor Gott „recht“ ist, auch vor anderen und unseren Mitgeschöpfen. So kommt in Christinnen und Christen, die sich an Gott binden, ein Heilungsprozess in Gang, der sich ganz macht und ohne Zwiespältigkeit. Dadurch wächst Frucht von bleibendem Wert heran.

Predigt | NT11 Philipper 4,4-7 Freuet euch (Erstauss. 2020.08.20.)

4Freut euch immerzu, weil ihr zum Herrn gehört. Ich sage es noch einmal: Freut euch! 5Alle Menschen sollen merken, wie gütig ihr seid. Der Herr ist nahe! 6Macht euch keine Sorgen. Im Gegenteil: Wendet euch in jeder Lage an Gott. Tragt ihm eure Anliegen vor in Gebeten und Fürbitten und voller Dankbarkeit. 7Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, soll eure Herzen und Gedanken behüten. Er soll sie bewahren in der Gemeinschaft mit Jesus Christus.

Predigt | NT11 Philipper 2,1-5 Die Kunst der Ermutigung (Erstauss. 2020.09.16.)

1Ich denke, das gibt es bei euch: das mahnende Wort im Auftrag von Christus und die Ermutigung durch die Liebe. Dazu kommen die Gemeinschaft durch den Heiligen Geist sowie Zuneigung und Barmherzigkeit. 2Macht also meine Freude vollkommen und seid euch einig. Seid miteinander verbunden durch dieselbe Liebe, und strebt einmütig dasselbe Ziel an. 3Nicht Eigennutz oder Eitelkeit soll euer Handeln bestimmen. Vielmehr achtet in Demut den anderen höher als euch selbst. 4Seid nicht auf euren eigenen Vorteil aus, sondern auf den der anderen – und zwar jeder und jede von euch! 5Denkt im Umgang miteinander immer daran, was in der Gemeinschaft mit Christus Jesus gilt.

Predigt | NT06 Römer 5,1-5 Resilienz durch Hoffnung und Geduld (Erstauss. 28.10.2020)

1Weil wir also aufgrund des Glaubens gerecht sind, haben wir Frieden, der auch bei Gott gilt. Das verdanken wir unserem Herrn Jesus Christus. 2Durch den Glauben hat er uns den Zugang zur Gnade Gottes ermöglicht. Sie ist der Grund, auf dem wir stehen. Und wir dürfen stolz sein auf die sichere Hoffnung, zur Herrlichkeit Gottes zu gelangen. 3Aber nicht nur das. Wir dürfen auch auf das stolz sein, was wir gegenwärtig erleiden müssen. Denn wir wissen: Das Leid lehrt, standhaft zu bleiben. 4Die Standhaftigkeit lehrt, sich zu bewähren. Die Bewährung lehrt zu hoffen. 5Aber die Hoffnung macht uns nicht zum Gespött. Denn Gott hat seine Liebe in unsere Herzen hineingegossen. Das ist durch den Heiligen Geist geschehen, den Gott uns geschenkt hat.