Predigt | NT20 Jakobus 3,13-18 Die Weisheit von oben

13Wer von euch ist weise und klug? Der soll es durch seinen guten Lebenswandel zeigen und in weiser Bescheidenheit handeln. 14Es könnte aber auch sein, dass ihr bitteren Neid und Streitsucht in euren Herzen tragt. Dann sollt ihr nicht mit eurer Weisheit prahlen und damit die Wahrheit verfälschen. 15Solch eine Weisheit kommt nicht von Gott. Sie ist weltlich und menschlich und von dämonischer Natur.16Denn wo Neid und Streitsucht herrschen, da gibt es Unfriede und alle Arten von bösen Taten. 17Anders aber ist die Weisheit, die von Gott kommt: Sie ist zuerst einmal rein. Dann ist sie friedlich, gütig und bereit, sich etwas sagen zu lassen. Sie ist auch voller Barmherzigkeit und bringt gute Früchte hervor. Und sie ist unparteiisch und aufrichtig. 18Die Frucht aber, die aus der Gerechtigkeit hervorgeht, wird in Frieden gesät. Sie kommt denen zugute, die Frieden stiften.

Predigt | NT11 Philipper 2,1-5 Die Kunst der Ermutigung (Erstauss. 2020.09.16.)

1Ich denke, das gibt es bei euch: das mahnende Wort im Auftrag von Christus und die Ermutigung durch die Liebe. Dazu kommen die Gemeinschaft durch den Heiligen Geist sowie Zuneigung und Barmherzigkeit. 2Macht also meine Freude vollkommen und seid euch einig. Seid miteinander verbunden durch dieselbe Liebe, und strebt einmütig dasselbe Ziel an. 3Nicht Eigennutz oder Eitelkeit soll euer Handeln bestimmen. Vielmehr achtet in Demut den anderen höher als euch selbst. 4Seid nicht auf euren eigenen Vorteil aus, sondern auf den der anderen – und zwar jeder und jede von euch! 5Denkt im Umgang miteinander immer daran, was in der Gemeinschaft mit Christus Jesus gilt.

Predigt | NT06 Römer 5,1-5 Resilienz durch Hoffnung und Geduld (Erstauss. 28.10.2020)

1Weil wir also aufgrund des Glaubens gerecht sind, haben wir Frieden, der auch bei Gott gilt. Das verdanken wir unserem Herrn Jesus Christus. 2Durch den Glauben hat er uns den Zugang zur Gnade Gottes ermöglicht. Sie ist der Grund, auf dem wir stehen. Und wir dürfen stolz sein auf die sichere Hoffnung, zur Herrlichkeit Gottes zu gelangen. 3Aber nicht nur das. Wir dürfen auch auf das stolz sein, was wir gegenwärtig erleiden müssen. Denn wir wissen: Das Leid lehrt, standhaft zu bleiben. 4Die Standhaftigkeit lehrt, sich zu bewähren. Die Bewährung lehrt zu hoffen. 5Aber die Hoffnung macht uns nicht zum Gespött. Denn Gott hat seine Liebe in unsere Herzen hineingegossen. Das ist durch den Heiligen Geist geschehen, den Gott uns geschenkt hat.