
Der Abschluss des alten Kalenderjahres ist eingebettet in die Ereignisse, die wir zu Weihnachten verkündigen und feiern. Und der Beginn des neuen Jahres ist eingebettet in das, was wir zu Weihnachten verkündigen und feiern: Jesus Christus ist gekommen.
Wenn wir zurückschauen auf das vergangene Jahr, erfüllt uns Dankbarkeit für das Gute, das uns widerfahren ist und von anderen Menschen auf uns zugekommen ist. Aber wir sehen auch das andere, was wir versäumt und unterlassen haben, wo wir uns zerstritten und entfremdet haben, wo wir schuldig geworden sind, wo alles eben bruchstückhaft, Stückwerk, geblieben ist. Und das ist nun eingebettet in Weihnachten: Jesus Christus ist gekommen, zu versöhnen, das Zerbrochene aufzusammeln und aus den Bruchstücken wieder etwas Ganzes zu machen, Schuld zu bedecken, sich in unsere Haut hinein zu begeben und darum wirklich zu verstehen, wie es um uns steht.
Wenn wir nach vorne schauen, wissen wir, wie wenig wir in der Hand haben. Die Prognosen der Wirtschaft und kluger Menschen sind einmal so, dann wieder so. Aber wer hat es in der Hand, was uns widerfährt, wie es mit unserer Gesundheit und unserem Leben weitergeht?
Und das ist nun eingebettet in Weihnachten: Wir sind in dieser Welt nie mehr in Stich gelassen. Gott ist gekommen, um mit uns den Weg durchs Leben zu gehen.
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